Deutsch English Русский

Central Asia Best Practice Award 2010: Auszeichnung der Top Unternehmen am 28. Oktober 2010 in Taschkent (Usbekistan)

Im Zeitraum von September-Oktober 2010 haben die Export-Akademie und die GiMA consult im Auftrag von InWEnt Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie ein länderübergreifendes Benchmarkingprojekt für Unternehmen in Zentralasien durchgeführt. 

Grundlage für die Ermittlung des besten Unternehmens war ein umfangreicher Fragebogen mit ca. 100 abgefragten Kennzahlen/Key Performance Indikatoren (KPIs). Die Auswahl der besten drei Unternehmen erfolgte anhand eines internationalen Unternehmensvergleichs von 102 Unternehmen aus den Ländern Aserbaidschan, Kasachstan, Kirgistan, Indien, Turkmenistan und Usbekistan. Die Unternehmensdaten wurden von der Export-Akademie auf ihre Validität geprüft, analysiert und bewertet. Die Siegerunternehmen wurden im Rahmen einer festlichen Veranstaltung am 28. Oktober 2010 in Taschkent ausgezeichnet.
Mit dem Central Asia Best Practice Award und einem Preisgeld mit einem Gesamtvolumen von 5.000,- Euro wurden folgende Unternehmen ausgezeichnet: 
  
1. BAIK Technologies, Usbekistan(Beratung)
2. Technics for Building Group, Turkmenistan (Handel)
3. ADANAZ, Kasachstan (Produktion)

Mit der Datenbasis von über 100 Unternehmen stehen zur Bewertung von Unternehmen valide Key Performance Indicators (KPI) zur Verfügung. Diese werden durch aktuelle Beratungs- und Bechmarkingprojekte in Osteuropa und Zentralasien weiter ergänzt und überprüft.

Ausblick

Die Benchmarking Daten werden aktuell von der Export-Akademie analysiert. Geplant sind ein Ländervergleich sowie ein Vergleich der Daten aus Zentralasien mit Daten aus Deutschland. Dazu sind mehrere Veröffentlichungen in Vorbereitung.

Hintergrundwissen
In Zentralasien besteht ein erheblicher Modernisierungsbedarf bei der Entwicklung und Diversifizierung der Wirtschaft. Für die deutsche Wirtschaft bieten sich hier sehr große Chancen, obwohl sich die Einwohnerzahl der zentralasiatischen Staaten und Aserbaidschans mit zusammen gerade einmal 70 Millionen und somit weniger als der Einwohnerzahl Deutschlands auf einer fast zehn mal so großen Fläche verteilt. Die größten Wachstumsraten erleben derzeit Aserbaidschan, Kasachstan und Usbekistan. Deutsche Produkte aus den Bereichen Energietechnik, Elektro- und Elektronikausrüstung, Automation, Maschinenbau, Bauwesen und Medizintechnik werden dort sehr stark nachgefragt.

Kontakt:

Haben Sie Fragen zu Chancen und Marktpotenzialen in Osteuropa und Zentralasien? Gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort unterstützen Sie gerne bei allen Fragen der Geschäftsanbahnung und Marktdurchdringung.

Ihr Ansprechpartner:

Dr. Artur Kirchmaer, artur.kirchmaer(at)eabw.org

Benchmarking-Impressionen